Donnerstag, 7. Mai 2009
Entwurfprozess - Analogie des Webens
flickr.com; cc-Lizenzklassisches Weben

Die Fäden sind aufgrund ihrer Materialität ständig in Bewegung. Zwei Fäden bewegen sich aneinander vorbei.
Hauer: „punktuelles“ Weben

Die Fäden befinden sich in einer Ebene. An den Kreuzungspunkten des Rasters bewegen sie sich aneinander vorbei.
Die Fäden spannen eine Fläche auf, die sich an den Kreuzungspunkten öffnet um das Kreuzen der beiden Fäden zu ermöglichen.
Die Größe der Öffnungen defniert die Erscheinung der Struktur und lässt sie so in den Extremen als geschlossene Fläche (Hauer) oder als Gewebe erscheinen.

Ideenentwicklung - Grafische Module
Modellfoto
Aus dem Bild der Struktur leiten wir ein grafisches Betrachtungsmodell für die dreidimensionale Form ab.
Ausgehend von dem Modul Hauers entwickeln wir ein weiteres Modul innerhalb des grafischen Systems. Es folgt die Umsetzung der Systemskizze in die dreidimensionale Form.

Ausgehend von dem neuen Modul entwickelt sich die Möglichkeit der Verkettung. So wird die Gesamtstruktur nicht länger durch Module auf den Kreuzungspunkten eines Rasters definiert, sondern als zusammenhängende Struktur, als Faden.




